Titelbild - Wärme- und Heiztechnik

Wärme- & Heiztechnik

Effiziente Heizungsanlagen sparen nicht nur bares Geld, auch Wohnkomfort und Lebensqualität nehmen zu!
Schornsteintechnik Manzek - Kaminstudio und Referenzprojekte

Wärme- und Heiztechnik

Gut geplant und konzipiert lässt sich ein energieeffizientes und komfortables Eigenheim viel leichter und kostengünstiger umsetzten, als Sie sich vielleicht vorstellen. Dabei macht es keinen wesentlichen Unterschied, ob Sie ein Neubauprojekt planen oder modernisieren möchten. In jedem Fall beraten wir Sie gerne umfassen zum Thema Wärme- und Heiztechnik, sowie allen wichtigen Dingen drumherum.

Herkömmliche Gas- und Ölfeuerungsanlagen

Die effizienteste und damit zugleich ressourcenschonendste Methode um Energie aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Heizöl verfügbar zu machen ist die Brennwerttechnik. Mit Brennwertheizungen lassen sich bis zu 15 Prozent der Emissionen und Energiekosten einsparen, da diese deutlich weniger Brennstoff verbrauchen. Der entscheidende technische Vorteil dieser Technologie ist der Brennwerteffekt, welcher nicht nur die Energie aus dem Brennstoff in Wärme umwandelt, sondern auch die Abgase des Systems zur Wärmegewinnung nutzt. Bei konventionellen Heizungsanlagen wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf ungenutzt über den Schornstein abgeleitet.

Biomasse – Heizen mit Pellets

Neben den kontinuierlich steigenden Kosten für fossile Brennstoffe spielen auch Ökologie und Umweltbewusstsein eine immer größere Rolle bei der Wahl einer Heizungsanlage. Pellet- oder Hackschnitzelheizungen sind eine zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen Heizungssystemen. Die Emissionen sind Klimaneutral und die geringen Mengen an Abfallprodukten nicht umweltschädlich (kompostierbare Asche). Der Holzbrennstoff, je nach Anlage in Form von Pellets oder Hackschnitzeln, ist kostengünstig, nachhaltig und leicht verfügbar. Hybridsysteme können sogar mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden.

Trotz der im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen höheren Anschaffungskosten zahlt sich die Investition aufgrund der rund 40 Prozent geringeren Betriebskosten einer Pellet- oder Hackschnitzelheizung bereits nach wenigen Jahren aus. Auch in Sachen Komfort haben Biomasseheizungen viel zu bieten, da sie vollautomatisch funktionieren und von der Luft- über die Brennstoffzufuhr bis hin zur Reinigung alles vollautomatisch regeln. Durch den modulierten Betrieb wird die Anlage geschont und obendrein Brennstoff gespart.

Eine hervorragend ökonomische und ökologische Kombination ist das Zusammenspiel von Solarthermie mit einer Biomasseheizung. Im Frühjahr sowie im Herbst können ausreichend bemessene Solarthermieanlagen die Biomasseanlagen sogar vollständig ersetzten. Das senkt nicht nur die Brennstoffkosten, sondern wirkt sich auch positiv auf die Lebensdauer der Heizungsanlage aus. Im Winter ergänzen sich dann beide Systeme, was sich wiederum schonend auf den Brennstoffverbrauch auswirkt.

Biomasse - Bevorratungs- und Fördersysteme

Um den Brennstoff für die Heizungsanlage verfügbar zu machen kommen geeignete Bevorratungs- und Fördersysteme zum Einsatz. Für größere Distanzen eignen sich vor allem Saugsysteme, welche die Pellets vom Vorratsraum in die Brennkammer befördern. Als kostengünstige Alternative haben sich Förderschnecken bewährt, die jedoch ein Brennstoffsilo mit Schräg- oder Trichterboden voraussetzen. Letzteres ist notwendig, damit die nachrutschenden Pellets von der Förderschnecke aufgenommen werden können. Je nach räumlicher Anforderung ist auch eine Kombination beider Systeme möglich.

Solarthermie - Heizungsunterstützung mit Sonnenenergie

Welcher Hausbesitzer träumt nicht von einer unerschöpflichen Energiequelle die kostenlos zur Verfügung steht. Mit einer modernen Solarthermieanlage dürfen Sie aufhören zu träumen und sich darüber freuen ein System zu nutzen, welches sich prima mit Ihrer Heizung ergänzt. Denn Solarthermie liefert wertvolle Wärmeenergie für Ihre Heizungsanlage und die Warmwasserbereitung. Dadurch werden nicht nur Kosten eingespart, es schont auch die Umwelt.

Das Prinzip der Solarthermie ist simpel: Die Strahlungswärme der Sonne erwärmt zunächst Solarkollektoren auf dem Dach, die darin enthaltenen Rohrleitungen sind mit einer speziellen Solarflüssigkeit gefüllt, welche die Wärme besonders effizient aufnimmt bzw. halten kann. Über Rohrleitungen wird die gewonnene Wärme dann in einen Warmwasserspeicher geleitet, der die Wärme je nach Ausführung an das Trinkwasser oder zusätzlich an die Heizungsanlage überträgt.

Beratung zu und Benatragung von Fördermitteln

Um den Brennstoff für die Heizungsanlage verfügbar zu machen kommen geeignete Bevorratungs- und Fördersysteme zum Einsatz. Für größere Distanzen eignen sich vor allem Saugsysteme, welche die Pellets vom Vorratsraum in die Brennkammer befördern. Als kostengünstige Alternative haben sich Förderschnecken bewährt, die jedoch ein Brennstoffsilo mit Schräg- oder Trichterboden voraussetzen. Letzteres ist notwendig, damit die nachrutschenden Pellets von der Förderschnecke aufgenommen werden können. Je nach räumlicher Anforderung ist auch eine Kombination beider Systeme möglich.

Hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich wird die Druck- und Wasserverteilung vorhandener Heizungsanlagen dahingehend optimieren, dass eine gleichmäßige und effiziente Wärmeverteilung stattfindet. Zum Erreichen dieses Ziels werden alle Komponenten der Heizung überprüft und bei Bedarf so aufeinander abgestimmt, dass der beste Wirkungsgrad erzielt wird. Dadurch wird nicht nur der Energieverbrauch deutlich gesenkt, es rechnet sich obendrein. Des Weiteren stehen für den hydraulischen Abgleich Fördermittel vom BAFA und der KfW bereit.

Ein klares Anzeichen für ineffiziente Heizungsanlagen sind unzureichend oder ungleichmäßig erwärmte Heizkörper sowie Geräuschentwicklung in Form von Gluckern oder Klopfen. Mit einer gleichmäßigen Wärmeverteilung in der gesamten Heizungsanlage lassen sich derartige Probleme nicht nur beheben, auch Energieeinsparungen von bis zu 15 Prozent sind möglich.

Der hydraulische Abgleich macht nicht nur bei älteren Heizungsanlagen Sinn, auch im Neubau sollte die Anlage zwecks Wohnkomfort und Kosteneinsparungen von Anfang an optimal eingestellt sein.

Wärmebedarfsberechnung

Ziel der Wärmebedarfsrechnung ist es, gemäß DIN 4108 Teil 6 herauszufinden wie viel Energie die Heizungsanlage im Jahr aufbringen muss, um den Wohnraum angemessen zu erwärmen. Um den exakten Heizwärmebedarf zu errechnen wird eine Bilanz erstellt, in die sämtliche Wärmegewinne und Wärmeverluste des Hauses einbezogen werden.